Osnabrück, 29.05.2006 - Nach dem verheerenden Erdbeben konzentriert terre des hommes seine Hilfsmaßnahmen auf die besonders betroffene Region Bantul in der Nähe der Stadt Yogyakarta. »Über unsere Partnerorganisation Lessan wollen wir rund 15.000 Menschen in der Region Bantul versorgen, die nach dem Einsturz ihrer Häuser auf der Straße leben und vor dem Nichts stehen«, erklärte Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher von terre des hommes. »Unsere Mitarbeiter vor Ort berichten uns, dass vor allen Dingen Medikamente, Nahrungsmittel für Kinder und Kerosin zum Kochen fehlen. Außerdem benötigen die Menschen Plastikzelte, um dem strömenden Regen nicht ganz schutzlos ausgeliefert zu sein.«
Die Situation in Bantul ist nach wie vor problematisch, die Regierung nach Angaben von terre des hommes-Partnern überfordert. Nach dem Ausfall des Stromnetzes könnten die ohnehin überlasteten Krankenhäuser den Ansturm der Verletzten nicht mehr bewältigen. Viele Verwundete lägen daher auf Plastikplanen und Strohmatten im Freien. Anhaltende Erdstöße verängstigten die Menschen zusätzlich, insbesondere die Kinder reagierten panisch. terre des hommes wird deshalb neben der unmittelbaren Versorgung der Überlebenden insbesondere die Kinder betreuen, die oftmals zwischen eingestürzten Schulgebäuden und den Trümmern ihrer eigenen Häuser umherirrten.
Für diese Arbeit bittet terre des hommes dringend um Spenden:
Spendenkonto 700 800 700
Volksbank Osnabrück eG
BLZ 265 900 25
Stichwort: »Erdbeben Indonesien«
V.i.S.d.P:
terre des hommes-Pressereferat
Telefon: (05 41) 71 01 -126